Untersuchungsgebiet
In Schleswig, dem nördlichen Teil Schleswig-Holsteins und Untersuchungsgebiet von popgen, leben mehr als eine Million Menschen. Begrenzt durch das Nachbarland Dänemark im Norden, Ost- und Nordsee im Osten bzw. Westen und den Nord-Ostseekanal im Süden erweist sich Schleswig als geografisch klar umrissenes und strukturiertes Gebiet. Seine gewachsenen Grenzen machen es zu einem idealen Untersuchungsgebiet für die bevölkerungsbezogene Genomforschung. Wer hier krank wird, findet ein gut ausgebautes medizinisches Versorgungsnetz mit 41 Krankenhäusern und rd. 1.700 niedergelassenen Ärzten vor. Selbst schwierige Fälle erreichen an der südöstlichen Spitze mit dem Kieler Universitätsklinikum eine Institution mit Spezialisten aus allen Fachrichtungen. So ist die Chance sehr hoch, dass sich im Kontakt mit den medizinischen Versorgungseinrichtungen in Schleswig und Kiel eine vollständige bzw. repräsentative Erfassung aller dort ansässigen Patienten erreichen lässt, was wiederum einmalig für ganz Deutschland ist.
Bislang konnte popgen unter den in seinem Untersuchungsgebiet ansässigen Kliniken und Arztpraxen schon mehr als 50 Kooperationspartner gewinnen. Viele Hausärzte fördern das Biobankprojekt durch unentgeltliche Blutentnahmen. Um seinen Partnern die Arbeit zu erleichtern, erhalten alle Teilnehmer von popgen ein komplettes Materialset mit jeweils drei Blutröhrchen, Entnahmehilfen und passenden Versandbehältern. Die beim Hausarzt mit einer Blutprobe gefüllten Röhrchen können dann per Post im frankierten Rückumschlag an die Studienzentrale gesandt werden. Das Blutentnahmeset ist ein wesentlicher Teil der Studienmaterialien.
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